Scalping bezeichnet Trades mit sehr kurzer Haltezeit (Sekunden bis wenige Minuten) und vielen Ausführungen pro Tag. Swing-Trading hält Positionen über Stunden bis mehrere Tage oder Wochen, um größere Trendabschnitte zu erwischen. Scalping lebt von tiefen Spreads und Ausführung; Swing-Trading lebt von Setup-Qualität und dem Aussitzen von Volatilität.
| Kriterium | Scalping | Swing-Trading |
|---|---|---|
| Typische Haltezeit | Sekunden bis Minuten | Stunden bis Wochen |
| Trades pro Woche | Dutzende bis Hunderte | Wenige bis ~20 |
| Screen-Time | Sehr hoch, konzentriert | Niedrig bis moderat |
| Gewinn pro Trade | Klein, dafür viele | Größer, dafür seltener |
| Sensitivität gegenüber Spread & Fees | Sehr hoch | Niedrig |
| Übernacht-Risiko | Keins | Vorhanden (Gaps, Swap) |
| Mentale Belastung | Hoch, sofort-reaktiv | Hoch, aussitzend |
Wenn ununterbrochene Konzentration möglich ist, extrem enge Ausführungskosten vorliegen und schnelle, disziplinierte Reaktionen zur Persönlichkeit passen.
Wenn Screen-Time begrenzt ist und Setups auf höheren Zeitrahmen (4H/D) mit ausreichend Bewegung zum Risiko-Reward-Ziel bevorzugt werden.
Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung. Neutral gegenübergestellt, keine Empfehlung für einen der beiden Ansätze. Trading mit Hebelprodukten birgt das Risiko des Totalverlusts.