Static Drawdown bezieht die maximale Verlustschwelle auf den ursprünglichen Startsaldo, sie bleibt fix. Trailing Drawdown zieht die Schwelle mit dem Kontohoch (Balance oder Equity, je nach Firm) mit, oft bis ein bestimmter Gewinn erreicht ist. Static = einfacher zu managen, Trailing = strenger, weil Gewinne die Schwelle mitheben und einmal erhöht meist nicht wieder sinkt.
| Kriterium | Static Drawdown | Trailing Drawdown |
|---|---|---|
| Bezugspunkt | Startsaldo | Höchststand (Balance oder Equity) |
| Reagiert auf Gewinne? | Nein | Ja, zieht die Verlustgrenze hoch |
| Reagiert auf Verluste? | Nur bis Startsaldo minus Limit | Nein: Schwelle bleibt am erreichten Hoch |
| Berechnungsbasis (üblich) | Nur geschlossene Trades | Balance oder Equity (Firm-spezifisch) |
| Einfacher zu tracken | Ja, eine feste Zahl | Nein, muss live nachgeführt werden |
| Typisch bei | Vielen europäischen und schwellenbasierten Firms | Vielen US-orientierten und aggressiven Firms |
Wenn eine planbare, vom Kontoverlauf unabhängige Verlustgrenze bevorzugt wird, insbesondere für Anfänger in Prop-Firm-Challenges.
Wenn eine Firm bewusst gewählt wird, deren höhere Ausschüttungsquote den strengeren Drawdown rechtfertigt und wenn der Trader Buchgewinne diszipliniert absichert.
Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung. Neutral gegenübergestellt, keine Empfehlung für einen der beiden Ansätze. Trading mit Hebelprodukten birgt das Risiko des Totalverlusts.