Static vs. Trailing Drawdown. Prop-Firm-Regeln erklärt

    Direktantwort

    Static Drawdown bezieht die maximale Verlustschwelle auf den ursprünglichen Startsaldo, sie bleibt fix. Trailing Drawdown zieht die Schwelle mit dem Kontohoch (Balance oder Equity, je nach Firm) mit, oft bis ein bestimmter Gewinn erreicht ist. Static = einfacher zu managen, Trailing = strenger, weil Gewinne die Schwelle mitheben und einmal erhöht meist nicht wieder sinkt.

    Vergleich im Detail

    KriteriumStatic DrawdownTrailing Drawdown
    BezugspunktStartsaldoHöchststand (Balance oder Equity)
    Reagiert auf Gewinne?NeinJa, zieht die Verlustgrenze hoch
    Reagiert auf Verluste?Nur bis Startsaldo minus LimitNein: Schwelle bleibt am erreichten Hoch
    Berechnungsbasis (üblich)Nur geschlossene TradesBalance oder Equity (Firm-spezifisch)
    Einfacher zu trackenJa, eine feste ZahlNein, muss live nachgeführt werden
    Typisch beiVielen europäischen und schwellenbasierten FirmsVielen US-orientierten und aggressiven Firms

    Wann Static Drawdown?

    Wenn eine planbare, vom Kontoverlauf unabhängige Verlustgrenze bevorzugt wird, insbesondere für Anfänger in Prop-Firm-Challenges.

    Wann Trailing Drawdown?

    Wenn eine Firm bewusst gewählt wird, deren höhere Ausschüttungsquote den strengeren Drawdown rechtfertigt und wenn der Trader Buchgewinne diszipliniert absichert.

    Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung. Neutral gegenübergestellt, keine Empfehlung für einen der beiden Ansätze. Trading mit Hebelprodukten birgt das Risiko des Totalverlusts.